LIS 1-Steg End-Bodenplatte 915 mm (Master Shoe) für Liebherr PR736 LGP - Ansicht oben

1-Steg Bodenplatten für Dozer und Schubraupen

1-Steg Bodenplatten, auch Einsteg-Bodenplatten oder Single Grouser genannt, sind Kettenplatten für Raupenlaufwerke mit hohem Traktionsbedarf. Sie werden vor allem bei Dozern, Schubraupen und ausgewählten Laderaupen eingesetzt.

  • Hohe Traktion durch ausgeprägtes Einzelsteg-Profil
  • Auswahl nach Breite, Kettenteilung und Anschraubmaßen
  • Technische Zeichnungen nach Registrierung im Shop sichtbar
Technische Beratung:
📞 +49 (0)2241 26 56 700

Was sind 1-Steg Bodenplatten?

1-Steg Bodenplatten sind Stahlbodenplatten mit einem einzelnen, durchgehenden Steg. Sie werden auf Kettenbändern montiert und bilden die Kontaktfläche zwischen Raupenlaufwerk und Untergrund.

Das Einzelsteg-Profil dringt tiefer in den Boden ein als mehrstegige Ausführungen. Dadurch kann die Maschine hohe Traktion aufbauen und Antriebskraft in Vortrieb oder Schubkraft umsetzen.

Wann werden 1-Steg Bodenplatten eingesetzt?

1-Steg Bodenplatten werden überwiegend bei Dozern, Schubraupen und bestimmten Laderaupen eingesetzt. Sie eignen sich besonders für Anwendungen, bei denen Kraftübertragung, Traktion und Schubleistung im Vordergrund stehen.

Für Maschinen, bei denen Wendigkeit, ruhiger Lauf oder geringerer Drehwiderstand wichtiger sind, können 2-Steg- oder 3-Steg-Bodenplatten je nach Einsatzprofil die passendere Ausführung sein.

Unterschied zwischen 1-Steg, 2-Steg und 3-Steg Bodenplatten

  • 1-Steg Bodenplatten: hohes Eindringvermögen und hohe Traktion für Dozer und Schubraupen.
  • 2-Steg Bodenplatten: Kombination aus Traktion, Standfestigkeit und Manövrierfähigkeit für Laderaupen und schwere Maschinen.
  • 3-Steg Bodenplatten: geringeres Eindringvermögen, besseres Wendverhalten und ruhigerer Lauf bei Kettenbaggern.

Eine Übersicht aller Bauformen finden Sie in der Kategorie Bodenplatten.

Breite, Kettenteilung und Anschraubmaße richtig prüfen

Für die Auswahl einer passenden 1-Steg Bodenplatte müssen Breite, Kettenteilung, Schraubenbild und Anschraubmaße zum vorhandenen Kettenband passen. Eine Auswahl nur nach Breite ist technisch nicht ausreichend.

Breitere Bodenplatten vergrößern die Aufstandsfläche und können den Bodendruck auf weichen Untergründen reduzieren. Gleichzeitig können zu breite Bodenplatten je nach Maschine und Einsatz die Belastung auf Ketten, Bolzen, Buchsen und weitere Laufwerkskomponenten erhöhen.

1-Steg Bodenplatten für LGP- und Schwerlastanwendungen

Bei LGP-Ausführungen und weichen Untergründen können breitere 1-Steg Bodenplatten sinnvoll sein, wenn Tragfähigkeit und geringerer Bodendruck gefordert sind. Die passende Breite richtet sich immer nach Maschine, Kettenband, Einsatzgebiet und Laufwerksausführung.

Materialanhaftung und Einsatzbedingungen

Bei bindigen Böden können Erdmaterial, Lehm oder andere Materialien am Laufwerk anhaften. Stegprofil, Bodenbeschaffenheit und Maschinenbewegung beeinflussen Traktion, Selbstreinigung und Verschleißverhalten.

Warum gibt es mehrere 1-Steg Bodenplatten mit ähnlicher Breite?

Mehrere 1-Steg Bodenplatten können ähnliche Breiten besitzen und trotzdem technisch unterschiedlich sein. Unterschiede entstehen durch Kettenteilung, Plattenstärke, Schraubenbild, Anschraubmaße, Kettenausführung oder Maschinenzuordnung.

Vor der Bestellung sollten deshalb immer die technischen Zeichnungen, Anschraubmaße und die vorhandene Kette geprüft werden.

Wann sollten 1-Steg Bodenplatten ersetzt werden?

1-Steg Bodenplatten sollten geprüft werden, wenn Stege stark verschlissen sind, Bohrungen ausgeschlagen sind, Platten lose sitzen, verbogen sind oder Risse aufweisen. Verschlissene Bodenplatten können Traktion reduzieren und Folgeschäden an Kettenbändern, Schrauben und weiteren Laufwerkskomponenten begünstigen.

Passende Komponenten für 1-Steg Bodenplatten

1-Steg Bodenplatten arbeiten im System mit Kettenbändern, End-Bodenplatten, Schrauben und Muttern. Passende Komponenten finden Sie in den Kategorien Kettenbänder1-Steg End-BodenplattenSchrauben / Muttern sowie Laufwerk.

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