Regenkappen für Baumaschinen und Ansaugsysteme

Regenkappen für Baumaschinen

Regenkappen für Baumaschinen sind mechanische Schutzkomponenten für offene oder vertikal geführte Ansaugrohre und verhindern im Stillstand das Eindringen von Niederschlag, Grobschmutz und Fremdkörpern in das Ansaugsystem.

Abweichungen bei Anschlussdurchmesser, Baugröße oder Ausführung führen zu reduziertem Luftdurchsatz, erhöhtem Ansaugwiderstand oder unzureichender Schutzfunktion im Ansaugsystem.

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Funktion am Ansaugrohr

Regenkappen werden direkt auf dem Ansaugrohr montiert und arbeiten rein mechanisch. Im Betrieb öffnet die Kappe durch den Luftstrom, im Stillstand schließt sie über ihr Eigengewicht.

Dadurch wird der Eintrag von Wasser und Grobpartikeln an der Ansaugöffnung verhindert, insbesondere bei vertikal geführten Ansaugsystemen im Außenbereich.

Einsatzbereiche

  • Baumaschinen und Off-Highway-Maschinen
  • Land- und Forstmaschinen
  • stationäre Aggregate
  • Ansaugsysteme mit vertikalem Ansaugrohr

Bauformen, Materialien und Anschlussdurchmesser

Regenkappen sind in unterschiedlichen Baugrößen und Materialien verfügbar. In dieser Kategorie dominieren PP/Kunststoff-Ausführungen, ergänzt durch metallische Varianten für spezielle Einsatzbedingungen.

Die Auswahl erfolgt primär über den Anschlussdurchmesser sowie die Bauform. Typische Größen reichen von ca. 42 mm bis über 300 mm und decken damit kleine bis großvolumige Ansaugsysteme ab.

Neben dem Anschlussdurchmesser ist die freie Öffnung der Regenkappe entscheidend. Sie muss auf den erforderlichen Luftdurchsatz des Ansaugsystems abgestimmt sein, um zusätzlichen Ansaugwiderstand zu vermeiden.

Position im Ansaugsystem

Regenkappen sind Bestandteil der Ansaugstrecke und übernehmen eine vorgeschaltete Schutzfunktion am Eintrittspunkt der Luft.

Sie verhindern den direkten Eintrag von Niederschlag und Grobschmutz, bevor die Luft in nachgeschaltete Komplettluftfiltersysteme und Luftfilterelemente gelangt.

Systemintegration im Luftfiltersystem

Im Gesamtsystem werden Regenkappen häufig mit Vorabscheidern – Zyklonen kombiniert, die die Staubbelastung vor der Hauptfiltration reduzieren.

Luftführungsteile stellen die strömungsgerechte Verbindung zwischen Ansaugöffnung, Zubehör und Filtergehäuse sicher und beeinflussen den Luftdurchsatz im gesamten Ansaugsystem.

Zuordnung und Auswahl

Die Auswahl erfolgt über Referenznummer, Anschlussdurchmesser, Bauform und Einbausituation. Entscheidend ist die Übereinstimmung mit der vorhandenen Ansauggeometrie und dem erforderlichen Luftdurchsatz.

Bei optisch ähnlichen Ausführungen mit abweichendem Durchmesser kommt es häufig zu Fehlzuordnungen.

Vor Bestellung prüfen

  • Referenznummer
  • Anschlussdurchmesser
  • Bauform
  • Materialausführung
  • Einbausituation am Ansaugrohr

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